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Geschichte des Wichertschen Erbhofs
in Tolksdorf und seiner Bauern
Von Dr. Erich Hippler    18/18

Vorstellung und Ziele der Interessengemeinschaft Wichert und Wiechertzurück
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Bernhard Braun war am 5. 7. 1861 in Schöndamerau geboren. Während seiner 40jährigen Tätigkeit in Tolksdorf nahm die Landwirtschaft jenen modernen Aufschwung, wie er durchweg bei den angesehenen ermländischen Bauernhöfen in den letzten Jahrzehnten üblich war. Nachdem er am 16. 4. 1929 gestorben war, bewirtschaftete seine Witwe den Hof zunächst selbst weiter, bis sie ihn am 29. 5. 1933 ihrem jüngsten, am 4. 7. 1908 geborenen Sohn Georg Braun übergab. Bei dem zu diesem Zeitpunkt abgeschlossenen Auseinandersetzungsvertrag lebten insgesamt noch 9 von ihren 11 Kindern.

Am 14. Febr. 1945 mußte die 82jährige kranke Witwe Maria Theresia Braun mit ihrer jüngsten Tochter - der Sohn Georg, der letzte Bauer des Hofes, stand im Felde - den angestammten Hof verlassen und sich auf die Flucht begeben. Wenige Tage später rollte die Front über Tolksdorf hinweg, und der Wichert-Braunsche Erbhof sank mit dem Wohnhaus und sämtlichen Hofgebäuden total in Trümmer.


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